Stress hat viele Gesichter – eines davon ist Selbstsabotage
Manchmal ist es nicht der volle Terminkalender, nicht der Chef, nicht die Familie.
Manchmal bist du es selbst, die dich bremst.
Selbstsabotage kann so leise sein, dass du sie kaum bemerkst – und gleichzeitig so mächtig, dass sie dir Tag für Tag Energie nimmt.
Du willst vorwärts, aber irgendetwas in dir zieht dich zurück.
Und am Ende fragst du dich:
„Warum bin ich so erschöpft – obwohl gar nichts Schlimmes passiert ist?“
Das ist kein Zufall.
Das ist Stress – von innen heraus.
Und er kann genauso zerstörerisch wirken wie äußerer Druck

Was bedeutet Selbstsabotage eigentlich?
Selbstsabotage ist, wenn du dir – oft unbewusst – selbst im Weg stehst.
Du weißt, was dir guttun würde, aber:
- Du schiebst wichtige Dinge immer wieder auf
- Du machst dich kleiner, als du bist
- Du brichst gute Gewohnheiten ab, kurz bevor sie Wirkung zeigen
- Du sabotierst Chancen – und redest es dir schön
Diese Muster entstehen nicht, weil du „schwach“ bist.
Sie sind Überlebensstrategien aus deiner Vergangenheit – Schutzmechanismen, die damals vielleicht sinnvoll waren, dich heute aber in ständiger Anspannung halten.

⚡ Wie Selbstsabotage Stress erzeugt – auch ohne äußeren Druck
Stell dir vor, du stehst mit einem Fuß auf dem Gas und mit dem anderen auf der Bremse.
Dein Nervensystem läuft heiß – selbst wenn äußerlich alles ruhig scheint.
Das führt zu:
- Körperlicher Erschöpfung – dein System verbraucht Energie im Leerlauf
- Emotionaler Schwere – Schuldgefühle, Selbstkritik, Zweifel
- Verpassten Chancen – weil du dich zurückhältst, wo du eigentlich losgehen wolltest
- Innerer Unruhe – das Gefühl, nie richtig zur Ruhe zu kommen
Das Perfide:
Von außen sieht alles „normal“ aus. Aber innerlich bist du permanent im Kampfmodus – gegen dich selbst.

Warum klassische Stressmethoden oft scheitern
Vielleicht hast du schon versucht, dich zu entspannen, mehr Sport zu machen oder einfach „positiver zu denken“.
Aber wenn der Stress aus Selbstsabotage kommt, greifen diese Methoden zu kurz.
Denn das Problem sitzt tiefer:
Nicht die äußeren Umstände erzeugen den Stress – sondern das innere Muster, das dich unbewusst ausbremst.
Solange dieser innere Mechanismus aktiv ist, wirst du immer wieder in die gleichen Schleifen fallen.
💥 Die versteckte Notwendigkeit, jetzt zu handeln
Hier liegt die eigentliche Dringlichkeit:
Diese Muster lösen sich nicht „irgendwann von selbst“.
Je länger sie wirken, desto mehr verfestigen sie sich – und desto eher zeigen sich körperliche und psychische Folgen wie Erschöpfung, Schlafprobleme oder Burnout.
Der erste Schritt ist nicht, auf bessere Umstände zu warten.
Der erste Schritt ist, dich bewusst zu entscheiden, diese inneren Bremsen zu erkennen – und loszugehen.
Persönlich gesprochen:
Ich kenne Selbstsabotage aus einer sehr intensiven Lebensphase – dem Mamasein. Immer wieder stand ich zwischen den Bedürfnissen meiner Kinder und meinen eigenen. Und da waren schnell diese „Ausreden“, die sich so vernünftig anhörten: „Als Mutter steckt man eben zurück“, „Es kommt auch wieder eine andere Zeit“, „Das ist ja nur eine Phase…“
Doch in Wahrheit habe ich mich nicht nur selbst zurückgehalten, sondern vor allem mein Licht, meine Energie, meine Lebensfreude. Ich wollte so sehr eine gute Mutter sein, für die Familie da sein, alles geben – und habe dabei mein ganzes Sein immer wieder unterdrückt.
Heute weiß ich: Genau das war Selbstsabotage. Die Erkenntnis, dass ich Familie auch anders leben darf, dass ich nicht nur meinen Kindern, sondern auch mir selbst gerecht werden darf, veränderte alles.

💡 Wie du deine inneren Bremsen lösen kannst
Innere Bremsen sind nichts Böses – sie sind alte Schutzmechanismen, die dich irgendwann einmal sicher halten wollten. Deshalb geh mit ihnen nicht in den Kampf, sondern in den Kontakt. Beobachte liebevoll, wann sie sich melden, und frag dich: „Vor was möchte dieser Teil mich gerade bewahren?“
Allein dieses Anerkennen verändert schon viel. Denn was gesehen und verstanden wird, muss nicht mehr so laut schreien.
Dann probiere Schritt für Schritt aus, was geschieht, wenn du ein kleines Stück über diese Bremse hinausgehst. Nicht mit Druck, sondern mit Neugier. Wie fühlt sich das an? Was wird plötzlich möglich?
Und wenn du merkst, dass du dich im Kreis drehst: Hol dir ein Gegenüber, das dir zeigt, was du selbst nicht sehen kannst. Oft liegt die größte Freiheit genau hinter der Stelle, wo wir uns selbst am meisten festhalten.

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🧭 Fazit: Selbstsabotage ist kein Charakterfehler
Sie ist ein Zeichen, dass etwas in dir Schutz sucht.
Wenn du lernst, diesem Teil zuzuhören, anstatt ihn zu bekämpfen, entsteht Raum für Kraft, Klarheit und Lebensfreude.
Du hast die Wahl:
Noch ein Jahr warten – oder jetzt den ersten Schritt gehen.
Für dich. Für dein Leben. Für dein echtes, freies Sein.
Von Herzen,
Susanne 💖✨
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